++ Petition ++ Die medizinische Grundversorgung muss in Bolligen sichergestellt werden.

Nachdem verschiedene in Bolligen praktizierende Ärztinnen und Ärzte ihre Praxis aufgegeben haben oder kurz vor ihrer Pensionierung stehen, ist die künftige ärztliche Versorgung der Bolliger Bevölkerung nicht mehr gewährleistet. Wir fordern deshalb den Gemeinderat auf, sich aktiv für die medizinische Grundversorgung in Bolligen einzusetzen. Unter anderem ist mit auf Ärztezentren spezialisierten Firmen und mit der Bauunternehmung Frutiger AG abzuklären, inwiefern die Möglichkeit besteht, ein solches Zentrum in der Neuüberbauung im Flugbrunnenareal zu integrieren.

Warum haben wir diese Petition lanciert?
++ weil ein 40%-Bevölkerungsanteil von über 55-Jährigen einen steigenden Bedarf an hausärztlicher Versorgung zur Folge hat.
++ weil die Bolliger Bevölkerung wachsen wird (neue Überbauungen, innere Verdichtung).

Warum soll sich die Gemeinde für die medizinische Grundversorgung engagieren?
++ weil sie ein grosses Interesse haben sollte, die Attraktivität der Gemeinde weiterhin hochzuhalten. Dazu gehört auch eine solide Versorgung im Gesundheitsbereich.
++ weil im Altersleitbild 2017 der Gemeinderat dafür eintritt, dass die ärztliche Grundversorgung eine zentrale Bedeutung in der Alterspolitik der Gemeinde hat.

Warum könnte die Gründung eines Ärztezentrums in Bolligen die Lösung sein?
++ weil Ärztinnen und Ärzte heute oft an einer Teilzeitarbeitsstelle in einer gut ausgerüsteten Infrastruktur interessiert sind.
++ weil zunehmend junge Ärztinnen und Ärzte auch an einer Arbeit im Angestelltenverhältnis arbeiten wollen.

Übergabe der Petition am 22.08.2018
forum bp dankt allen fleissigen Helferinnen und Helfern ganz herzlich für ihre Unterstützung und fürs Unterschriften sammeln! Dank der breiten Unterstützung aus der Bevölkerung konnte forum bp insgesamt 942 Unterschriften sammeln. Die Gemeindepräsidentin, Kathrin Zuber, hat die Petition am 22.08.2018 entgegen genommen und bereits erste geplante Aktivitäten durch die Gemeinde bzgl. eines möglichen Ärztezentrums angekündigt.

Schulwegsicherheit über die Bolligenstrasse – Eltern sind nicht zufrieden

Die Schulwegsicherheit an der Bolligenstrasse führt seit einigen Monaten zu hitzigen Diskussionen. Im Rahmen der Zusammenlegung der beiden Schulhäuser werden die rund 130 Schülerinnen und Schüler aus dem Flugbrunnenschulhaus ab Mitte August in das Lutertalschulhaus gehen müssen. Ein Grossteil der Schülerinnen und Schüler müssen dann die Bolligen- bzw. Krauchtalstrasse überqueren. Die Schulwegsicherheit war stets Teil des Projekts zur Zusammenlegung der Schulhäuser. Der Kanton ist daher momentan dabei, an verschiedenen Orten den Übergang mit Mittelinseln sicherer zu machen. Dies bedingt bauliche Massnahmen und für die Verbreiterung der Strasse müssen zudem private Landeigentümer enteignet werden. 

Am 20. Juni 2016 hatte der Gemeinderat nun zu einer Infoveranstaltung zum Lotsendienst für die Fussgängerüberquerung auf der Bolligenstrasse eingeladen, da betroffene Eltern der Meinung sind, dass die Schulwegsicherheit trotz der baulichen Massnahmen noch immer nicht genügend ist.

Die Disksussion um die Schulwegsicherheit war sehr emotional. Viele Rednerinnen und Redner haben dem Gemeinderat Vorwürfe gemacht, zu wenig gemacht zu haben. Aber keiner der Redner hat auch nur ein positives Wort fallen lassen, dass die Mittelinseln gebaut werden. Jeder, der zur Zeit an der Baustelle vorbei fährt, sieht, wie aufwändig die baulichen Massnahmen sind. Dass die Kita Butzus rund 50m2 von ihrem Garten zu Gunsten der Mittelinsel verliert, wurde als selbstverständlich hingenommen.

Es ist sehr erfreulich, dass nun auch noch grosse „Schule“-Markierungen (auf eine Länge von 6m) auf die Strasse gemalt werden. Zudem soll die Beleuchtung (LED) im Bereich des Fussgängerstreifens erneuert werden. Zusätzlich ist die Gemeinde bereit, die Organisation eines Lotsendienstes zu übernehmen. Dafür wird bis Ende Jahr ein Betrag von CHF 5000 eingestellt.

Gemäss den Aussagen des Gemeindepräsidenten, Rudolf Burger, wurde bis anhin darauf verzichtet, einen Bewilligungsantrag an den Kanton für eine Geschwindigkeitsreduktion für die Bolligenstrasse zu stellen, da nach Einschätzen des Gemeinderats die Bewilligung kaum durch gekommen wäre. Es ist sehr schade, dass die Gemeinderat diese Einschätzung bis jetzt selber vorgenommen hat und damit eine mögliche Geschwindigkeitsreduktion von vornherein schon verunmöglicht hat. Es ist daher nun dringend an der Zeit dieses Versäumnis nachzuholen. An der Infoveranstaltung hat der Gemeindepräsident nun versprochen, schon an der nächsten Gemeinderatssitzung das Verfahren für die Einführung einer Geschwindigkeitsreduktion zu starten.

Hier der Beitrag in der BZ vom 23.06.2016

Sturm um die Linde

Die Lösung um die Linde ist tragbar. Schade nur, dass der Gemeinderat es verpasst hat, die Bevölkerung transparent und offen zu informieren und damit den Argumenten der Gegnerschaft den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Wieso gibt es keine Verkehrswertschätzung des Gebäudes aus dem Jahr 2015? Eine Verkehrswertschätzung des Gebäudes UND des Bodens aus dem Jahr 2010 (wie diese im Abstimmungsbüchlein zitiert wird) ist bereits veraltet und wenig sinnvoll. Der Boden wird ja gemäss dem Vorschlag des Gemeindesrats über das Baurecht vergeben. Ich bin der Meinung, dass die Auflagen für die Nutzung des Gebäudes recht hoch sind, und dass dieses Risiko z.B. über den aktuellen Verkehrswert des Gebäudes abgegolten werden kann. Aber das müsste natürlich transparent und offen ausgewiesen werden.

Was auch nicht klar ist: warum soll der grosse Parkplatz ebenfalls über das Baurecht abgegeben werden, um damit die Baulandreserve für 50 Jahre zu blockieren? Könnte die Gemeinde die Parzelle nicht behalten und nur einen Teil des Parkplatzes an des Ehepaar Walther vermieten?

Hier der Beitrag im Der Bund vom 24.05.2016, Seite 23

Bolliger Gemeinderat ist gegen Verkauf

Es ist erfreulich, dass der Gemeinderat sich für eine Empfehlung durchgerungen hat. Lange sah es ja so aus, dass sich der Gemeinderat nicht auf eine der beiden Varianten „Verkauf“ oder Baurecht“ des Flugbrunnenareals einigen kann.

Jetzt bleibt nur noch zu wissen, ob -und wenn ja in welchem Ausmass- der Steuersatz angehoben werden muss, um den Bilanzfehlbetrag von rund 4,6 MCHF innerhalb von acht Jahren abtragen zu können, und ob genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um notwendige und dringende Investitionen in der Gemeinde für die nächsten acht Jahre durchführen zu können. Hoffentlich weiss der Gemeinderat bis zur Gemeindeversammlung am 07.06.2016 eine schlüssige Antwort.

Hier der Beitrag im Der Bund vom 25.05.2016, Seite 21

Rekordverdächtiges Defizit in Bolligen

Auf Grund der unerwarteten Kosten für die Sanierung der Pensionskasse für die Angestellten unserer Gemeinde muss Bolligen plötzlich einen riesigen Bilanzfehlbetrag von knapp 4,6 MCHF ausweisen und musste zudem die Eigenmittel vollständig aufbrauchen…. Dieser Bilanzfehlbetrag muss Bolligen nun innert 8 Jahre antragen. Und wie? Durch Erhöhung der Steuern? Müssen bereits geplante Investitionen zurückgestellt werden?

Hier der Beitrag in Der Bund vom 18.05.2016, Seite 21